Seiteninhalt

Mobilität

Ziel ist die Reduzierung des CO2-Ausstoßes der Verbrennungsmotoren durch die Kraftfahrzeuge. Folgende Alternativen werden zur Serienreife entwickelt und sind teilweise schon auf dem Markt erhältlich:

Hybridantrieb

In Hybridfahrzeugen werden meist parallele oder leistungsverzweigte Anordnungen von Verbrennungsmotor und Elektromotor eingesetzt. Zusätzlich besitzen sie eine Kombination zweier elektrischer Maschinen, die als elektrisches Getriebe aus Generator und Motor arbeiten. Ein Teil der Leistung des Verbrennungsmotors wird mechanisch, ein weiterer Teil über die Motor-Generator-Kombination auf die Antriebsräder übertragen. Bei kombinierten Systemen kann zwischen dem parallelen Betrieb und dem seriellen Betrieb gewählt werden.

Brennstoffzellenfahrzeug

Eine Brennstoffzelle ist eine elektrochemische Zelle. Die Reaktionsenergie eines Brennstoffes und eines Oxidationsmittels wird in nutzbare elektrische Energie umwandelt. Bedeutsam ist die Wasserstoff-Sauerstoff-Brennstoffzelle. Wasserstoff kann durch Einsatz regenerativer Energien (z. B. Solarenergie) mittels Elektrolyse aus Wasser der Erdatmosphäre gewonnen werden. Die Brennstoffzelle steht für eine nachhaltige Energieerzeugung.

Erdgasfahrzeug

Das Erdgasauto wird heute vorrangig mit komprimiertem Erdgas als Kraftstoff betrieben und ist mit einem Verbrennungsmotor als Antriebsaggregat ausgestattet ist. Der Motor entspricht einem herkömmlichen Ottomotor. Anstatt eines Benzin-Luft-Gemisches wird ein aufbereitetes Erdgas-Luft-Gemisch in den Zylindern verbrannt. Unter Umständen können solche Fahrzeuge auch mit Biogas betrieben werden.

Elektroauto

Ein Elektroauto wird durch einen oder mehrere Elektromotoren mit Strom aus einer Batterie angetrieben. Elektromotoren besitzen einen hohen Wirkungsgrad (von der Batterie zum Motor 95 Prozent). Jedoch nur, wenn man den „Strom“ schon im Auto hat. Der energieaufwendige, vorgelagerte Prozess der Stromerzeugung relativiert dies aber.

E-Ladestationen im Landkreis Tuttlingen

Durch den systematischen Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge, Pedelecs und E-Bikes engagiert sich der Landkreis Tuttlingen aktiv im Bereich der Elektromobilität.

Um die Vorreiterrolle der Kreisverwaltung zu stärken wurde der hauseigene Fuhrpark um Elektrofahrzeuge ergänzt und erste Lademöglichkeiten in der Tiefgarage des Landratsamtes etabliert. In 2017 werden zudem zwei öffentliche E-Ladestationen am Hauptgebäude des Landratsamtes installiert.

Eine digitale "Mobilitätskarte" soll zukünftig alle öffentlichen Ladestationen für Elektrofahrzeuge, Pedelecs und E-Bikes im Landkreis Tuttlingen übersichtlich darstellen.

 

Mittlerweile gibt es eine größere Auswahl an alternativen Formen der Mobilität, die dem Bürger ein deutliches Plus an Flexibilität gestatten, sogar auch wenn dieser selbst kein Auto besitzt. Nachfolgend einige Angebote, die man in Tuttlingen nutzen kann.

Mitfahrgelegenheiten

Die Online-Plattform blablacar.de ist die größte Mitfahrzentrale im Internet zur Vermittlung von Mitfahrgelegenheiten in Deutschland und 21 anderen Ländern weltweit. Auf BlaBlaCar können Sie Fahrten anbieten oder nach Ihre gewünschte Strecke suchen. Mittels der Suchfunktion können Sie Städte und Gemeinden des Landkreises als Start- oder Zielort festlegen und sich Mitfahrgelegenheiten anzeigen lassen. Durch die Kooperation von BlaBlaCar mit myclimate wird der CO2 Ausstoß jeder Mitfahrt zudem kompensiert. Weitere Informationen finden Sie unter: blablacar.de

Park&Ride / Bike&Ride

Damit sind Abstellmöglichkeiten für PKW oder das Fahrrad gemeint, die sich in unmittelbarer Nähe zu Haltestellen des Öffentlichen Nahverkehrs befinden. An dem meisten Ringzughaltestellen sind Fahrradabstellplätze realisiert.

Öffentlicher Personennahverkehr ÖPNV

 Im übrigen verweisen wir auf den gut entwickelten ÖPNV im Landkreis Tuttlingen, der mit der S-Bahn des Ländlichen Raumes, d.h. dem einzigartigen Ringzugkonzept und dem Busverkehr, eine umweltfreundliche und kostengünstige Lösung für den Schülerverkehr, das Reisen und Weg zur Arbeit darstellt: Informationen und Hinweise finden Sie dazu unter: Nahverkehrsamt Landkreis Tuttlingen / TUTicket.

Modellprojekt Nachhaltige Mobilität im Ländlichen Raum in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg:

Der Landkreis Tuttlingen beteiligt sich aktiv an dem Modellprojekt, das durch das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur gefördert wird. Eine kurze Projektbeschreibung erläutert das geplante Vorgehen: 3Mobil Projektpräsentation

Hier finden Sie den Strategischen Leitfaden des Fraunhofer Instituts IAO  für (E-)Mobilität in der Region SBH.